Die neue Qlocktwo Classic: Fernbedienung via App

Die Qlocktwo Classic, Grundpfeiler des Sortiments, wurde «unter der Haube» gründlich überarbeitet und perfektioniert. Optisch bleibt aber alles beim Alten, und die Kompatibilität mit den bisherigen Modellen ist vollkommen gewährleistet. Lesen Sie hier, welche Neuerungen bei der neuen Classic umgesetzt wurden.

Statt Funkempfang: Zeiteinstellung via App
Bei der neuen Version der Qlocktwo Classic ist kein Modul für den Funkempfang mehr integriert. Damit schneidet man einen alten Zopf ab, denn das europäische Funksignal entspricht einer Technik aus dem letzten Jahrtausend. Immer häufiger wird es leider durch Fremdeinflüsse gestört, die Zuverlässigkeit ist nicht mehr gewährleistet. Zudem bestehen Pläne, dass es in naher Zukunft komplett abgeschaltet wird.

Die Antwort von Biegert & Funk heisst “Flashsetter”. Hinter diesem Begriff steckt eine im Grundsatz alte, aber nach den heutigen Mitteln interpretierte Technik. Moderne Smartphones verfügen in aller Regel über einen Blitz, der eigentlich für Fotos verwendet wird.

Mit einem schlauen Programm kann nun dieser Blitz ein wenig “zweckentfremdet” werden und präzise Lichtsignale aussenden, fast ein wenig wie bei der ganz alten Morsetechnik. Der auf der Rückseite der Qlocktwo angebrachte, ebenfalls überarbeitete und noch sensitivere Lichtsensor kann diese Signale empfangen und in entsprechende Befehle für die Steuerelektronik umsetzen. Somit kann die Uhrzeit des Smartphones 1:1 an die Qlocktwo gesendet werden, und dies ohne die üblichen komplizierten W-LAN-Codes, Bluetooth-Koppelungen und was der modernen Segnungen des digitalen Lifestyles noch mehr sind. Die App gibt es vorerst fürs iPhone von Apple. Eine Version für das Betriebssystem Android ist in Vorbereitung und wird bald erhältlich sein.

Hier geht’s zum Download des Flashsetters im AppStore.

Zeitspeicher
Bei allfälligen Stromunterbrüchen speichert die Qlocktwo Classic nun rund 24 Stunden lang die aktuelle Uhrzeit, muss also nach einem solchen Ereignis nicht mehr neu eingestellt werden.

Flacherer USB-Stecker
Der neue USB-Stecker für die Stromversorgung ist flacher, einfacher einzustecken und hat neu einen Schutz gegen unbeabsichtiges Drehen oder verbiegen. Die bisherigen Kabel sind aber voll kompatibel mit dem neuen Corpus, und umgekehrt – die neuen Kabel können auch für die bestehenden Qlocktwo Classic verwendet werden. Die farbigen Textilkabel werden nach und nach auf den neuen Stecker umgestellt. Sie können also Ihre Vorräte problemlos noch aufbrauchen.

Die Einstelltasten auf der Rückseite der Uhr sind jetzt noch präziser. Mit ihrer Gummierung sind sie griffiger geworden. Und schicker aussehen tun sie erst noch.

Zusätzliche Sprachen
Die Qlocktwo wurde um einige Sprachen erweitert, unter anderem Hebräisch und Griechisch. Die neuen asiatischen Versionen Japanisch, Chinesisch traditionell und Chinesisch vereinfacht benötigten bisher einen eigenen Corpus. Nun wurden sie komplett überarbeitet und sind mit den anderen Sprachmatrixen kompatibel. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie die asiatische Sprachen wünschen, lediglich ein entsprechendes Frontcover kaufen müssen. Einzig die arabische Version benötigt nun aus technischen Gründen noch einen separaten Corpus.

Flashsetter installieren, aufrufen….

…und ganz einfach die aktuelle Uhrzeit übertragen.