Wenn sich ein Produkt mehr als fünfzig Jahre auf dem Markt behaupten kann, muss schon etwas dran sein. Die Uhren von Ole Mathiesen sind ein solches Beispiel eines erfolgreichen Dauerläufers.

Die ersten Uhren entstanden bereits 1962, der Entwurf hat also bereits das Jubiläum des halben Jahrhunderts hinter sich. Die Änderungen waren unwesentlich. Lanciert als Handaufzugsuhr kamen natürlich im Zug der Quarzrevolution auch Modelle mit den zuverlässigen Quarzwerken zur Kollektion dazu. Äusserlich sind diese aber praktisch nicht zu unterscheiden. Die Ole Mathiesen-Uhren sind schliesslich auch nicht für puristische Mechanik-Aficionados gedacht, die heute noch angebotenen Handaufzugsmodelle setzen auf Standardwerke von ETA, und wir finden, das ist gut so. Sie sind zuverlässig, wartungsfreundlich und millionenfach bewährt. Bei aller Liebe zur gepflegten Mechanik: Eine Ole Mathiesen braucht keinen exotischen Antrieb oder anglierte Kanten auf den Brücken, sie besticht durch ihre einmalig klare Form. Darum ist auch die Variante mit Quarzwerk sehr beliebt.

Im Zusammenhang mit Ole Mathiesen ist es für einmal definitiv nicht verwerflich, wenn eine Firma sich nicht laufend neu erfindet.

Die Kollektion ist dadurch an Übersichtlichkeit fast nicht zu überbieten:

            • Drei Zifferblattgrundvarianten bilden die Basis der Modelle: feine römische oder arabische Zahlen sowie präzise, perfekt dimensionierte Linienindexe stehen zur Wahl.
            • Dazu zwei verschiedene Oberflächen: weiss lackiert, im Aussehen fast wie früher die emaillierten Zifferblätter, oder fein gebürstet und dann silbergrau galvanisiert.
            • Zwei verschiedene Gehäuseversionen: Polierter Stahl, stahlfarben oder vergoldet
            • Drei verschiedene Gehäusedurchmesser: 28, 33 oder 35 mm
            • Zwei verschiedene Bänder: schwarzes Kalbsleder mit Dornschliesse oder ein feingliedriges Milanaiseband.

Der Designklassiker aus Dänemark: Die Ole Mathiesen OM1 mit ihren römischen Ziffern.