Der schlichte Klassiker aus Dänemark

Die Wurzeln der Firma Ole Mathiesen gehen lange zurück: 1845 gründeten die Uhrmacher Carl Matthaei und J.P. Christensen in Kopenhagen eine Uhrenmanufaktur. Sie belieferten unter anderem den dänischen Hof und durften darum den prestigeträchtigen Titel “Königlicher Hoflieferant” tragen.

1919 übernahm Axel Mathiesen die Geschicke des Geschäftes und begann in Zusammenarbeit mit Schweizer Uhrenfirmen qualitativ hochstehende Armbanduhren zu bauen – ein Novum in der Firma, die sich bis anhin nur mit Taschenuhren und Schiffschronometern befasst hatte.

ole_mathiesen_portrait_small1962 trat sein Sohn Ole Mathiesen (links im Bild) in die Firma ein. Als ausgebildeter Meisteruhrmacher (seine Ausbildung machter er unter anderem bei Jaeger-LeCoultre im Jura) folgte er der Tradition des Hauses. Hohe ästhetischen Ansprüche und ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein waren das Fundament für die Kreation einer absolut zeitlosen Kollektion von klassischen Uhren. Daneben führte die Familie ein nobles Uhrengeschäft an bester Lage in Kopenhagen, mit Vertretungen bekannter Schweizer Edelmarken.

Mit der Aufnahme in die Kollektion des Museum of Modern Art (MOMA) 1980 haben die Uhren von Ole Mathiesen international Aufmerksamkeit erlangt. Mit Christian Mathiesen hat im Jahr 2000 die dritte Generation die Geschicke der Firma übernommen. Ole Mathiesen selber ist leider im Oktober 2016 verstorben, nach einem Leben voll Passion für das, was er tat.

designerwatches.ch führt eine breite Auswahl von Uhren von Ole Mathiesen, die übrigens gänzlich in der Schweiz produziert werden. Die Uhrwerke stammen von der ETA und bürgen damit für Qualität. Eines der Markenzeichen der Ole Mathiesen-Modelle ist ihre sehr geringe Bauhöhe, die durch die feine Lunette noch betont wird. Ultraflach und extraschlicht.

Ein wahrer Klassiker: Die OM1 von Ole Mathiesen.