Lytt Labs Inception: Coole Avantgarde aus Asien

Muss alles aus der Schweiz kommen, was man am Handgelenk tragen möchte? Die Meriten der Schweizer Uhrenbranche in Ehren – aber auch an anderen Orten auf der Welt hat man gute Ideen, wenn’s um Uhren geht. In den letzten Jahren sind junge kreative Designer en masse aufgetaucht. Nicht alle haben ein Händchen für geglückte Produkte, unsere Mission ist es, die “Perlen” zu tauchen. Eine dieser Perlen ist Lytt Labs. Die Designabteilung sitzt in Paris, die Produktion machen erfahrene Uhrenprofis aus Singapore in China. Auch dort gibt es nämlich Betriebe, die erstklassige Qualität abliefern können. Und auch dort muss man die Spreu vom Weizen trennen können. Wir sind auch der Meinung, dass es kein Hindernis ist, wenn eine Armbanduhr nicht ein Werk aus Schweizer Produktion hat. Die Industriegiganten Seiko und Citizen (mit ihren Miyota-Werken) beweisen seit vielen Jahren, dass sie das – wir behaupten – mindestens so gut können wie die Schweizer. Allerdings zu anderen Preisen. So ist es nur konsequent, wenn die junge Firma Lytt Labs aus Singapore auf Seiko-Automatikwerke setzt.

Die Modelle aus der Inception-Reihe der jungen Marke bestechen durch ihre einzigartige Gehäuseform und ihre spezielle Zeitanzeige. Die Stahlgehäuse sind sehr sorgfältig verarbeitet und liegen unglaublich bequem auf dem Handgelenk.

Die Zeitanzeige erfolgt über ein cleveres System von drei rotierenden Scheiben. Die aufwendig skelettierte Stundenscheibe ist die grösste, die Stunde wird dort abgelesen, wo normalerweise bei einer Analoguhr die 10-Uhr-Position ist. Die Minutenscheibe mit 5-Minuten-Einteilung, die Minute liest man bei der 2-Uhr-Position ab. Die Sekunde wird am kleinen Index auf der drehenden Sekundenscheibe angezeigt. Das Ganze ist zuerst leicht gewöhnungsbedürftig, wird aber rasch sehr intuitiv.

Macht auch zum Anzug eine gute Figur: Die Inception Blue Gunmetal von Lytt Labs.

…und auch dem Big Ben würde eine kleine Auffrischung vielleicht nicht schaden.