Das beste aus zwei Welten? Design von Max Bill, Funkuhrtechnik von Junghans

Es gibt Klassiker wie das USM Haller-System, die Le Corbusier-Liege oder den Barcelona-Chair, die über Jahrzehnte praktisch unverändert produziert werden und nie ihre Design-Aktualität verlieren. Die Armbanduhrenserie von Max Bill gehört auch in diese Kategorie der ganz grossen Würfe. Die charakteristische Gehäuseform, die ultrafiligrane Lunette und das gewölbte Glas ergeben im Zusammenspiel ein wahres Meisterstück.

Ganz neu, und etwas überraschend, gibt es die Uhren im Bill-Design nun auch mit einem Junghans-Funkwerk. Puristen werden ein wenig ihr Näschen rümpfen, man baut ja in einen alten Porsche auch keinen Elektromotor ein…

Elegant und nobel ist das Erscheinungsbild der Referenz 058/4823.00. Ein mattes anthrazitfarbenes Zifferblatt, kombiniert mit Linienindexen und Leuchtpunkten bei 3,6,9 und 12 Uhr. Innerhalb der Linienindexe sind diskret und filigran die empfangbaren Funkfrequenzen abgebildet.

Auch im Urdesign des Max Bill-Klassikers ist die neue Mega erhältlich. Immer noch eine der allerbesten Lösungen für die Platzierung der Zahlen auf einem Zifferblatt, mit den Stundenzahlen auf dem Kreis, den der Stundenzeiger beschreitet.

Doch was Junghans hier auf den Markt bringt, hat “das gewisse Etwas”: Bei den Uhren wird das unbestritten exzellente minimalistische Design mit einem echten technischen Leckerbissen, dem neuen Funkwerk J101 kombiniert. Es basiert auf 30 Jahren Junghans-Erfahrung mit Funkuhren, wurde aber komplett neu entwickelt. Das Werk empfängt fünf verschiedene Funkfrequenzen auf drei Kontinenten und wimmelt nur so von technischen Neuerungen, die man als Laie eher weniger versteht. Es sind so kryptische Begriffe wie “Intelligent Time Correction” (Zeigerpositionskontrolle), “Smart Hand Motion” (Halbsekundensprünge des Sekundenzeigers) und “Advanced Moving Function” (Echtzeitanzeige ohne Abweichung) und “Autoscan” (Automatischer Suchlauf der Frequenzen). Es wäre – rein als Gedankenexperiment – interessant, was der ursprüngliche Gestalter der Uhren dazu sagen würde.

Als Träger(in) braucht Sie das alles nicht zu kümmern. Die Max Bill-Uhren aus der Mega-Serie stellen sich, falls sie an einem Ort sind, an dem Sie eines der Funksignale empfangen können, einfach automatisch ein. Dazu verfügen sie erst noch über einen ewigen Kalender, der Sie vom Umstellen des Datums an Monaten mit weniger als 31 Tagen befreit. Rundum eine komfortable Sache, und das kombiniert mit einer Zeitanzeige in höchster Präzision. Oder, wie es die Jüngeren unter uns ausdrücken würden: einfach “Mega-cool”!

Ab Oktober soll die Uhr zudem zusätzlich einstellbar sein mithilfe der Junghans “Mega-App”. Erkennen kann man die Funkvarianten übrigens am kleinen, diskreten “MEGA”-Schriftzug unter dem Markennamen, und bei dieser Variante an den diskret angebrachten Funkfrequenzangaben innerhalb der Linienindexe.

Hier finden Sie die Kollektion der Max Bill-Modelle mit Funktechnik, erhältlich ab CHF 895.-

Lesen Sie mehr über den grossen Gestalter Max Bill.

Ein technischer Leckerbissen: Das ultrapräzise Funkwerk J101.65 von Junghans.

Auf der Rückseite der Uhren ist eine Weltkarte mit dem Standort der verschiedenen Zeitsignal-Funksender zu sehen.