DCF-77 Zeitsignal-Empfang

Die Qlocktwo Classic und die Qlocktwo Large wurden bis Sommer 2016 mit einem DCF-77 Zeitsignalempfänger ausgestattet. Das Langwellen-Zeitsignal wird kontinuierlich von Mainflingen ausgesendet und ist in großen Teilen Westeuropas empfangbar. Diese Qlocktwo empfingen das Zeitsignal und stellten das Quarzwerk präzise danach. Nach dem Herstellen der Stromverbindung zeigten diese Qlocktwo-Modelle die empfangenen Zeitsignalimpulse über die vier Minuten-LEDs in den Ecken an. Bei einwandfreiem Signalempfang blinkten die LEDs im Sekundentakt und die Qlocktwo stellte sich meistens innerhalb weniger Minuten sekundengenau ein.

Die neuen Modelle haben keinen Funkempfang mehr, da dieser leider immer unzuverlässiger wurde.

Bei bestimmten Umgebungs- oder Witterungsverhältnissen konnte es bis zu 48 Stunden dauern, bis ein gültiges Zeitsignal den Stellvorgang auslöst. Sollte dies nicht der Fall sein, kann dies mehrere Ursachen haben.

Reichweite des DCF-Signals mit Karte auf der offiziellen Website des DCF-Senders.

Diese Angaben gelten für die Qlocktwo-Modelle bis Sommer 2016

Zu schwaches Signal

Besondere Gebäude mit z. B. Stahlbetonkonstruktionen oder topografische Gegebenheiten wie Berge erzeugen einen Funkschatten und schwächen in manchen Fällen das Signal so ab, dass keine Zeitinformation mehr daraus abgeleitet werden kann. Auch die Ausrichtung der Antenne kann eine Rolle spielen. Versuchen Sie, Ihre QLOCKTWO z. B. an einer anderen Position oder in veränderter Ausrichtung zu platzieren oder stellen Sie die Uhrzeit manuell über die Tasten 1, 5 und 60 auf der Rückseite ein.

Überlagertes Signal

Der Funkuhr-Empfänger benötigt über einen längeren Zeitraum einen ungestörten Empfang des Zeitsignals. Prinzipiell sind elektrische Geräte, die in der Nähe der DCF-Frequenz arbeiten, mögliche Störquellen. Dies können Haushaltsgeräte wie Spülmaschinen, Waschmaschinen, Staubsauger oder fest installierte Geräte wie Klima- oder Lüftungsanlagen sein, insbesondere wenn die Entstörkondensatoren defekt sind. Eine Störung kann auf dem Stromnetz selbst sein. Auch Leuchtstoffröhren mit elektrischem Vorschaltgerät und Transformatoren (z. B. für Halogenstrahler) oder Röhrenbildschirme können den Empfang über mehrere Meter beeinträchtigen. Geräte, die selbst Funksignale aussenden, z. B. Funkwetterstationen mit drahtlosem Außenfühler oder schnurlose Telefone, sind ebenfalls eine mögliche Störquelle. Um einen möglichen Störer zu identifizieren gehen Sie wie folgt vor: Trennen Sie die QLOCKTWO kurz vom Netz. QLOCKTWO befindet sich nun im Initialisierungsmodus. Die Minutenpunkte blinken beim Empfang des Zeitsignals rhythmisch. Beobachten Sie hier ein Flackern, ist das ein Hinweis auf eine Störquelle, die das Zeitsignal überlagert. Schalten Sie – wenn möglich – Elektrogeräte ab, um zu sehen, ob das Flackern verschwindet. Bei Erfolg sollte sich QLOCKTWO in den nächsten Minuten bis Stunden sekundengenau einstellen. Ansonsten kann QLOCKTWO über die Tasten 1, 5, 60 auch sekundengenau manuell gestellt werden: Bei Betätigen der Taste 1 wird der interne Sekundenzähler auf null gesetzt.